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Für alle Genussmänner, die ihrem Wunschzettel im letzten Moment noch das i-Tüpfelchen verpassen wollen, haben wir eine besondere Geschenkidee: Jim Murray’s Whisky Bible 2011.

Jim Murray ist unter den Autoren, die sich mit dem Thema Whisky beschäftigen wohl der einzige, den man getrost Full-Time-Whiskyautor nennen darf. In seiner Whisky Bible 2011 verkostet der dreifache Gewinner des Glennfiddich-Awards, der ihn zum Whiskyautor des Jahres machte, mehr als 4500 Abfüllungen – vom schottischen und irischen Single Malt über Blended Malt bis hin zu amerikanischem Bourbon-Whiskey.

Bei seinen Geschmacksurteilen lässt sich Jim Murray nichts vormachen. Und auch wenn einige seiner Urteile für manchen Leser unergründlich sein mögen – mit kritischem Gaumen werden Abfüllungen, die allgemein als sehr hochwertig gelten, von dem gebürtigen Briten abgestraft, andere Kostproben lobt der Whiskyautor in den Himmel – die Verkostung und Bewertung des flüssigen Goldes geschieht in dieser kleinen regelmäßig erscheinenden Bibel für Whiskyfreunde stets äußerst gewissenhaft und professionell.

Der Whiskyführer nimmt mit seiner Bandbreite an verkosteten Sorten eine Ausnahmestellung in der Whiskyliteratur ein und ist durch sein Handtaschenformat ein praktischer Begleiter für Shoppingtouren und Whiskymessen sowie ein handliches Nachschlagewerk für Zwischendurch.

Quelle: Whiskyfanblog

Natürlich hilft ein gut geschnittener, nach Möglichkeit sogar maßgefertigter Anzug auf dem Weg zu einer vollendeten Erscheinung. Aber selbst mit Accessoires ausgestattet ist der Anzug nur ein Hilfsmittel, das mit seiner Form auf den wichtigsten Teil der Erscheinung hinweist: Ihren Kopf.

Zugespitzt

Wenn Sie sich den Schnitt eines Sakkos anschauen, werden Sie nicht umhin kommen das große V zu bemerken, das zusammen mit dem Revers den „Ausschnitt“ bildet. Zusammen mit Hemd und Hemdkragen kommt diesem Ausschnitt die alleinige Aufgabe zu, den Blick des Betrachters zu Ihrem Gesicht zu leiten. Denn im Gesicht spielt sich schließlich das Interessanteste ab, ob es nun ein berufliches Gespräch oder ein simpler Flirt ist. Die Merkregel lautet also: Gute Kleidung führt zum Gesicht hin und lenkt nicht von ihm ab.

Die richtige Kleidungspolitik

Gute Kleidung ist natürlich ein höchst weitgefasster Begriff. Dazu gehört nicht nur ein perfekter Schnitt und eine hochwertige Qualität, sondern – leider oft unterschätzt – auch die Farbe der Kleidung. Die optimale Farbkombination für sich selbst herauszufinden, kann entweder durch schlichtes Experimentieren erfolgen oder durch professionelle Hilfe unterstützt werden. Farbberater können durch ihre Expertise und verschiedene Farbproben schnell herausfinden, ob Sie eher ein Sommer-, Winter-, Frühlings- oder Herbsttyp sind. Dies ist entscheidend für die Farbe der Kleidung. Dabei gelten Frühling und Herbst als „warme“ Jahreszeiten und Sommer / Winter dementsprechend als „kalt“. Anhand dieser sogenannten Wärmegrade sollte auch die Farbwahl ausgerichtet werden. Ein Frühlingstyp beispielsweise würde in kalten Farben nicht überzeugend zur Geltung kommen, was auch eine wichtige Rolle im Berufsalltag spielen kann.

Und auch hier gilt die Devise: Ihre Kleidung muss darauf ausgerichtet sein, Ihr Gesicht hervorzuheben. Mit den falschen Farben oder der falschen Kleidung kann es sehr leicht passieren, dass sie blass oder unscheinbar wirken. Oder Ihre Krawatte zieht plötzlich mehr Blicke auf sich als ihr Gesicht, weil sie durch einen zu starken Kontrast schneller ins Auge fällt. In diesem Fall könnte dann wohl von einer verfehlten Kleidungspolitik gesprochen werden.

Mit dem Kopf voran

Richten Sie also ihren Einkauf vorsätzlich auf Ihren Kopf aus. Durch Farben, die Ihrem Typ entsprechen erhöhen Sie den Wirkungsgrad Ihres Teints und Sie wirken je nach Outfit dynamisch, frisch oder auch einfach nur erholter. Selbst wenn Sie sich nicht wohlfühlen sollten und fürchten, dass es Ihnen angesehen wird, kann eine entsprechend farbige Garderobe über vieles hinweghelfen.

Achten Sie also darauf, dass vermeintlich unwichtige Details wie ein Hemdkragen oder der V-Ausschnitt des Sakkos zu Ihrem beabsichtigten Auftreten passen. Und das Ziel sollte immer sein, das Gegenüber nicht mit dem schicken Zwirn, sondern mit seiner Ausstrahlung zu überzeugen.

Die richtige Wirkung

Weihnachtszeit, schöne Zeit. Oder doch nicht? Bei wem der Gedanke an überfüllte und überhitzte Kaufhäuser und Warteschlangen Gänsehautschauer am ganzen Körper auslöst, der muss auf sein stylishes Winteroutfit noch lange nicht verzichten.

Und wer kennt es nicht: Der Pullover oder die Jacke aus dem letzten Winter sind in Sachen Mode nicht mehr brandaktuell, etwas Neues muss her und zwar schnell! Dem Himmel sei Dank kann Mann sich mit kuscheligen und deshalb nicht weniger angesagten Pullovern ganz entspannt per Online-Shopping für den nahenden Winter rüsten, zum Beispiel bei Gio Goi oder bei Superdry. Wer in Angst und Sorge vor einem klimatischen Super-Gau lebt, wie wir ihn im letzten Winter erleben durften, der ist mit einer superwarmen Jacke von Surplus bestens ausgerüstet.

Das Internet ist übrigens eine tolle Inspirationsquelle für Geschenkemuffel. Und wer Weihnachten vor seiner Angebeteten nicht schon wieder mit Schmuck und Parfum aufwarten will, der kann seinen Geschmack beweisen, indem er den Taschentick, an dem nachgewiesenermaßen mindestens jede zweite Frau leidet, mit einem besonders schönen Exemplar von Guess Taschen unterstützt – aus dem bequemen Online-Shop, versteht sich.

In diesem Sinne: Wir wünschen frohes und vor allem entspanntes Shoppen von Zuhause aus und eine stressfreie Vorweihnachtszeit!

Ein Hemd aus gutem Hause, ein maßgeschneiderter Anzug und hochwertige Schuhe – das sind die besten Voraussetzungen für ein stilvolles und elegantes Outfit. Doch auch aus der Ausstattung des modernen Herren sind sie nicht mehr wegzudenken: die Accessoires. Die Zahl der Online-Shops, die Accessoires anbieten, ist mittlerweile kaum mehr überschaubar.

Accessoires – aber die Richtigen

Ob Krawatten, Manschettenknöpfe, Uhren, Fliegen oder Stofftaschentücher – auch für Herren gibt es mittlerweile eine beachtliche Auswahl von modischem Beiwerk. Die Wahl fällt hier oft nicht leicht. Für Geschäftsmänner so wichtig, dass sie kaum mehr als Accessoire wahrgenommen wird ist die Krawatte. Krawatten von exquisiten Herstellern. wie z.B. Jaques Britt Krawatten, fallen kaum durch schrille Farben und Muster auf – hier liegt die Stärke eher in traditionellen und unauffälligen Mustern, dafür wird aber umso mehr Wert auf hohe Qualität bei der Herstellung und Verarbeitung gelegt. Für eine hochwertige Krawatte sollte man auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen, denn eine solche Investition bereitet erfahrungsgemäß viele lange Jahre Freude.

Wer auf extravagante Details wie Einstecktücher oder Fliegen lieber verzichtet, der wird überrascht sein, dass auch Herrenuhren locker als Accessoire durchgehen. Denn neben ihrer Funktionalität zählt bei Uhren auch das Design – wertvolle Zeitanzeiger wie z.B. Joop Uhren können die Erscheinung des elegant gekleideten Gentlemans auf sehr stilvolle Weise abrunden. Auffällige Uhren sind bei einem eher schlichten Outfit meist ein schöner und schmuckvoller Blickfang.

Wem Joop Uhren und Jaques Britt Krawatten nicht reichen, der ist auch als Mann noch lange nicht am Ende der modischen Möglichkeiten. Viele Online-Shops bieten ihren männlichen Kunden eine breite Palette an weiteren modischen Utensilien, die das Outfit angemessen abrunden können.

Mut zum Trend

Ein Trend bedeutet nicht immer Neues, oft kommen auch Dinge wieder in Mode, die längst in Vergessenheit geraten sind: Ein sorgfältig gefaltetes Einstecktuch beispielsweise kann der gesamten Erscheinung das i-Tüpfelchen verpassen. Endlich ist es Männern auch wieder gestattet, sich in der kalten und nassen Jahreszeit mit Wollschals und schicken Tüchern, die es in vielen Farben und Stoffen gibt, vor der Kälte zu schützen.

Hat man also die richtigen Basics im Schrank, dann ermöglichen modische Accessoires, diese unterschiedlichen Anlässen anzupassen, und der Herr kommt durch eine edle Krawatte oder eine hochwertige Uhr mal galant, durch fetzige Manschettenknöpfe, einen lockeren Schal oder ein zartes Einstecktuch mal legere daher.

Für modische Accessoires ist man übrigens nie zu alt – die Wahl angemessener und zum Outfit passender Utensilien ist keinem bestimmten Alter vorbehalten. In der riesigen Auswahl findet jeder seine Nische – und wenn die Auswahl im Online-Shop doch zu schwer fällt, dann darf im Geschäft vor dem Spiegel munter probiert und kombiniert werden.

Das „Eau-de-vie“ – wir reden von Cognac, Weinbrand oder Brandy – gehört zu den ältesten Spirituosen der Welt. Schon seit 1000 nach Christus wurden auf dem Gebiet der heutigen Türkei alkoholische Getränke aus Wein gebrannt und auch in Europa verbreitete sich der Weinbrand seit dem Hochmittelalter. Aus dem mittelniederdeutschen Begriff brandewīn entstand übrigens auch der englische Name Brandy Wine, der heute zu Brandy verkürzt international benutzt wird.

Cognac und Brandy – Wo ist der Unterschied?

Der Name Cognac ist geschützt für Weinbrand, der aus der französischen Stadt Cognac und dem umliegenden Weinbaugebiet stammt. Der Begriff hat sich im Deutschen jedoch auch allgemeinsprachlich für Weinbrände eingebürgert. Als Markennamen haben ihn sich die Franzosen nach dem Zweiten Weltkrieg im Versailler Vertrag eigens im sogenannten „Champagnerparagraphen“ schützen lassen.

Ein guter Cognac wird aus mehreren Weinlagen verschiedenen Alters zusammengestellt. Je älter das jüngste Destillat, umso höher ist die Qualität. Und so entsteht der edle Tropfen: Man stellt aus den Trauben Wein mit etwa 8 Volumenprozent her, der nur zur Weiterverarbeitung gedacht ist. Beim ersten Destillieren entsteht ein trüber Rohbrand; erst der zweite Zyklus lässt den wasserklaren Feinbrand entstehen. Danach wird der Cognac in Holzfässern gelagert, die ihm sein Aroma geben, ihn milder im Geschmack werden lassen und ihn dunkler machen. Wie bei Wein und Whisky gibt es auch hier Verschnitte. Weiterhin ist es üblich, den Alkoholgehalt durch Verdünnen mit Wasser auf 40 Volumenprozent zu reduzieren. Einzige Ausnahme bilden hier uralte Cognacs.

Gleichwohl muss ein Weinbrand nicht notwendigerweise schlechter schmecken als ein Cognac: Der geschützte Name ist kein Garant für hohe Qualität. Für die Herstellung von Weinbrand und Brandy gelten nicht dieselben Auflagen wie beim Cognac: Diese dürfen beispielsweise aus beliebigen Weinsorten gebrannt werden. Es ergeben sich Aromen, die vom typischen Cognacgeschmack deutlich abweichen.

Der ältere Bruder des Cognacs ist der Armagnac, der durchaus als ebenbürtig zu betrachten ist. Die für ihn verwendeten Weine stammen aus der Region Gascogne im Südwesten Frankreichs und er wird nicht in zwei aufeinanderfolgenden Brennläufen, sondern in einem kontinuierlichen Verfahren destilliert und anschließend drei bis 20 Jahre in Eichenholzfässern gelagert. Die Qualität des Armagnac steigt mit der Dauer der Lagerung.

Genuss im passenden Glas

Brandy genießt man am besten in einem Cognacschwenker, einem dünnen, voluminösen, bauchigem Glas mit kurzem Stiel. Dieser wird so gehalten, dass die Handinnenfläche das Glas von unten umfasst, wodurch der Weinbrand beinahe auf Körpertemperatur erwärmt wird. Somit werden Duft- und Aromastoffe des Getränks freigesetzt, was durch das leichte Schwenken des Glases zusätzlich beschleunigt werden kann. Das Glas verjüngt sich nach oben hin, sodass die Duftstoffe des Inhalts weniger schnell entweichen können. Viele Brandy-Hersteller bieten auch eigene Glasformen an, die den für den Whisky üblichen Nosern ähneln.

Cognac und Weinbrand eignen sich übrigens sehr gut als Grundlage für leckere Longdrinks. Sogar die Hersteller selbst bieten mittlerweile eine Auswahl inspirierender Rezepte für verschiedenste Longdrinks mit Brandy. Eine leckere Erfrischung, die man Gästen anbieten kann, ist die Kombination aus 2cl Cognac und kühlem Ginger Ale.

Was kaufen?

Wer auf der Suche nach einem wirklich edlen Cognac ist, dem sei das Unternehmen „Bisqiut“ empfohlen: Hier gibt es den Edel-Cognac Privilège d’Alexandre Bisquit, der etwa 80 verschiedene Destillate im Alter zwischen 82 und 118 Jahren enthält. Aber auch Standardqualitäten, welche sich allesamt durch ein fruchtiges Aroma auszeichnen, werden in diesem renommierten Haus produziert. Außerdem sehr empfehlenswert sind die Cognacs aus den Häusern Camus, Courvoisier und natürlich Henessy. Letzteres wurde von einem Iren gegründet und ist heute im Bereich der Cognacherstellung die unbestrittene Nummer eins.

Wer Interesse an einem deutschen Weinbrand hat, der sollte es mit einem Jacobi 1880 versuchen. Dieser stammt aus Weinstadt bei Stuttgart und zeichnet sich durch seinen besonders weichen Charakter aus.

Um einen ganz besonderen Tropfen handelt es sich bei Brandy, der aus Spanien stammt. Eine der Premiummarken ist ist der Cardenal Mendoza, dessen lange Geschichte auf das Jahr 1887 zurückgeht. Zur spanischen Spitzenklasse zählen außerdem der Conde de Osborne und der Lepanto.

Nehmen Sie sich für den Genuss solch edler Tropfen Zeit und erschmecken Sie die feinen unterschiedlichen Aromen. Einen alten Weinbrand nebenbei oder gar als Rauschmittel zu sich zu nehmen wäre wahrlich ein Frefel.

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Der Schal

Wird es wieder kälter, so sind auf der Straße viele vermummte Gesichter zu finden. Oftmals hinter grob gestrickter Wolle versucht sich der Mensch gegen die widrigen Wetterverhältnisse zu schützen und so einer Erkältung zu entgehen: Die Rede ist vom Schal. Auch für einen Gentleman ist er ein zuverlässiger Begleiter, obwohl dieser ihn natürlich mit Sorgfalt und unter Beachtung gewisser Kriterien aussucht.

Ein Schal als Symbol

Ein Schal ist nicht gleich ein Schal. Obwohl man sich recht schwer täte, einen speziellen „Schnitt“ bei diesem Kleidungsstück auszumachen: Schals unterscheiden sich hauptsächlich im Material sowie durch ihre Länge. Dazu gibt es Exemplare mit Fransen, breitere und auch schmalere. Kurz, es ist eine Vielfalt von Modellen für jeden Geschmack vorhanden. Dies macht die Auswahl dann auch bisweilen schwierig.

Ein Gentleman stimmt seinen Schal – wie jedes Accessoire – mit der restlichen Hauptkleidung ab. Im Winter wäre dies der Mantel, den man zu tragen beabsichtigt. Zu einem eleganten Abendmantel einen grob gestrickten Wollschal zu tragen wäre eher unangemessen, kann aber auch Ausdruck der Individualität sein. Im Alltag wäre zu einem guten Mantel eher ein Seiden- oder Kaschmirschal passend. Allerdings kann das Material Seide das Problem mit sich bringen, dass sie nur ungenügend wärmt. Seidenschals sind dementsprechend auch eher Accessoires für die Übergangszeit, also den Frühling und den Herbst.

Der Schal als Investition

Kaschmir bietet den größten Nutzen in Bezug auf Wärme, Geschmeidigkeit und Stilsicherheit bei allen Anlässen. Mit einem Kaschmirschal auf einem formellen Anlass unpassend zu wirken ist fast eine Unmöglichkeit. Doch leider hat diese Stoffart auch ihren Preis. Wem die durchaus hohen Kosten unangemessen erscheinen, sollte auf Mischprodukte zurückgreifen. So gibt es Kaschmir gemischt mit Wolle oder auch gefüttert mit Seide. Die beigemischten Materialien beeinflussen Wärmewirkung und auch Aussehen ein wenig, vergünstigen dafür jedoch das ganze Produkt.

Ist einem ein Schal schon zuviel, kann der Gentleman auch auf ein geschmücktes Halstuch ausweichen. Diese sind gemeinhin aus Seide, was ihren Anwendungsbereich auf eher mittelkalte Zeiten beschränkt. Im tiefsten Winter dagegen  tendiert der Nutzen der schicken Tücher eher gegen Null. Nichtsdestotrotz sind sie gern gesehene Begleiter auch bei normalen Abendgesellschaften. In gleicher Weise sollte das Muster des Halstuches mit Bedacht gewählt werden. Es könnte zum Beispiel ein ähnliches Muster wie das Einstecktuch haben, oder gegensätzlich verlaufene Streifen zum Hemd. Derlei Möglichkeiten gibt es natürlich viele.

Gentlemens Choice: Der Schal. Das Halstuch. Die Individualität.

Der Gentleman greift also gerne zum feinen Schal, wenn er auch seinen feinsten Mantel zu Tragen gedenkt. Er kann mit diesem zusätzlichen Accessoire individuelle Akzente setzen und somit sein Erscheinungsbild weiter vervollkommnen. Das Gleiche gilt für das Halstuch. Es kann eine interessante Alternative zur Krawatte sein und wird von der Allgemeinheit auch als solche betrachtet. Hier kann man seinen vielfältigen Geschmack ausleben und auch zeigen. Eine Möglichkeit, die man zumindest mal ausprobiert haben sollte. Ein heißer Tipp für alle Frauen und Geschenkemuffel: Ein wärmender Schal oder ein Halstuch aus edlem Stoff sind ideale Geschenke für Männer! Mit der Größe kann man hier nie falsch liegen und ein stilvolles Accessoire ist ein gern gesehenes Präsent, das zu diversen Outfits kombiniert werden kann.

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Sportsakkos und Blazer

Jacken fügen einem sportlichen Outfit stets ein bisschen mehr Persönlichkeit hinzu, die kaum auf eine andere Weise erzeugt werden kann. Gerade im Herbst haben Sportsakkos und Blazer, also Jacken, die ohne Anzug daherkommen, ihre Blütezeit. Auf die Frage, ob man nicht einfach ein normales Anzug-Jackett wie ein Sportsakko kombinieren kann, lautet die Antwort generell „Nein,“ denn hier entsteht oft der Eindruck, das Outfit sei unvollständig und die Kombination unglücklich gewählt.

Das Sportsakko – Ein Kleidungsstück mit Geschichte

Bevor der Anzug seinen Siegeszug antrat – er tauchte zuerst bei sportlichen Anlässen auf – trugen die Herren eine Kombination aus Gehrock und andersfarbiger Hose. Bald konnte sich der Anzug von seiner sportlichen Konnotation lösen und wurde alltagsfähig. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam erneut eine Kombination aus Jacke und separater Hose auf, genauso wie der Anzug zuvor im Bereich des Sports und der Freizeit. Die Rede ist vom Sportjackett, das der Legende nach zuerst auf den Ländereien von Norfolk getragen worden ist. Daher rührt auch der Name des ersten Sportsakkos: Norfolk-Jacke. Es handelt sich hierbei um eine Jacke aus Tweed mit drei oder vier Knöpfen, einem Gürtel, Bewegungsfalten und geräumigen Blasebalgtaschen. Es gilt der Grundsatz „Form follows Function,“ denn sie wurde speziell für den Schießsport erfunden. Bis sich das Design der Sportjacke wieder dem Schnitt der traditionellen Anzugjacke anpasste, vergingen noch einige Zeit: Erst in den zwanziger Jahren tauchten Tweedjacken auf, bei denen Gürtel und Bewegungsfalten weggefallen waren und die nicht mehr zur Jagd getragen wurden. Dazu wurden graue Flanellhosen kombiniert.

Sportsakko heute

In Berufszweigen, bei denen der dunkle Anzug keine Pflicht ist, ist das Sportsakko zu einem fast schon formellen Kleidungsstück geworden. Farbe ist hier erlaubt. Das moderne, feinere und elegantere Sportsakko hat nur noch wenig mit der traditionellen, englischen Sportjacke zu tun: Es gibt eine viel größere Bandbreite an Farben und Mustern. Die Verarbeitung leichterer Materialien lässt das Sportsakko am Träger äußerst filigran erscheinen. Speziell die Jacken für den Sommer schneidert man heute aus leichtem Kaschmir, dünnen Kammgarnqualitäten oder Leinen-Seide-Gemischen. Es ist meist einreihig, mit fallendem Revers, hat aufgesetzte Taschen und kann durch Lederknopflöcher sowie Lederflecken am Ärmel aufgepeppt sein.

Traditionsreiche Kombination – Der Blazer

Ein dem Sportsakko sehr nahe stehendes Kleidungsstück ist der Blazer, der zuerst in der britischen Cricket-Club-Szene in den 1880er Jahren getragen wurde. In den 1920er Jahren wurde er in den USA in navy-blau, kombiniert mit einer weißen Hose zur Sommersensation. Man kann den Blazer genauso gestalten wie das normale Sakko auch, also als Ein- oder Zweireiher, mit Paspel- oder Pattentaschen, mit fallendem oder steigendem Revers. Heute gilt er vor allem als ideale Bekleidung für die Stadt, das Geschäft oder Büro, für kleine Konferenzen, Reisen und auch Restaurantbesuche.

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Ein klarer Spirituose, der sich durch seinen fast neutralen Geschmack auszeichnet und der entweder pur oder in Cocktails und Longdrinks vermischt getrunken wird. Woher er kommt liegt im Nebel der Geschichte: Sowohl Polen als auch Russland beanspruchen beide den ersten Wodka für sich. Ebenso in der Ukraine, in Schweden und in Finnland wird mit langer Tradition Wodka produziert.

Hergestellt wurde das Getränk zu seinen Anfangszeiten aus Korn, also beispielsweise Weizen oder Gerste. Um 1800 kam man auch auf die Kartoffel als Grundlage für den Wodka. Mittlerweile wird die Wahl des Grundmaterials jedoch als mehr oder weniger bedeutungslos betrachtet. Viel wichtiger: Je öfter ein Wodka – was zu deutsch so schön harmlos „Wässerchen“ bedeutet – destilliert wurde, desto höher ist seine Qualität. Deswegen integrieren Premium-Hersteller immer mehrere Destillationszyklen in ihren Produktionsprozess. Um den Wodka zusätzlich zu verfeinern wird er außerdem durch Aktivkohle gefiltert. In Folge dessen werden die letzten Aromen und Geschmacksspuren getilgt. Beim klassischen Wodka verzichtet man auf den Zusatz von Aromen, weswegen er ein sehr geschmacksneutraler Spirituose ist. Dem entsprechend lagert man ihn auch nicht in Holzfässern, sondern in Stahltanks oder Glasbehältern. Eine besondere Variante des Wässerchens ist der aromatisierte Wodka: Bestimmte Früchte und / oder Gewürzte werden in das Destillat oder den fertigen Wodka eingelegt und dann wieder herausgenommen bzw. –gefiltert. Eines der berühmtesten Beispiele ist wohl der russische Grasovka, welcher leicht grünlich gefärbt ist und einen Geschmack hat, der dem von Waldmeister nicht unähnlich ist.

Die Lagerzeit eines Wodkas spielt im Übrigen keine Rolle, daher lohnt es sich nicht, nach zehn Jahre alter Premium-Qualität zu fahnden.

Ein geselliges Getränk

Gewöhnlich kauft man Wodka in Flaschen, allerdings findet man ihn ab und zu auch in kleinen Gläsern mit Einwegverschluss. In Russland und Polen trinkt man ihn pur zu einer langen Mahlzeit mit warmen und auch kalten Speisen. Dazu gehört – ähnlich wie beim Tequila – eine Zitronenscheibe. Die Gläser fassen traditionell 0,1 Liter, also etwa fünf Mal so viel wie deutsche Schnapsgläser. Beim trinken hält man die Luft an und leert das Glas in einem Zug, anschließend atmet man tief aus und isst etwas. Wodka ohne Gesellschaft zu trinken ist übrigens sowohl in Russland als auch in Polen verpönt, da dies als Merkmal von Alkoholismus gilt.

Sollten Sie den Wodka nach alter Tradition pur trinken, so genießen Sie ihn am besten eiskalt. Es empfiehlt sich, sowohl die Gläser als auch die Flasche im Tiefkühlfach vereisen zu lassen.

Serviermöglichkeiten

In den westlichen Ländern wird der Wodka vor allem zum Mixen von Cocktails und Longdrinks verwendet. Und das ist auch das Bemerkenswerteste an diesem farblosen, geschmacklosen und geruchlosen Getränk: Es passt sich nahezu jeder Kombination an, weswegen es für jeden Barmixer ein ideales Grundmaterial für die verschiedensten Cocktails ist. Eine einfache Variante, die Sie ihren Gästen immer anbieten können ist der Screwdriver, oft auch Wodka-Orange genannt, bei dem Orangensaft kombiniert mit Wodka auf Eis serviert wird. Auch andere Säfte und Limonaden werden gerne verwendet. Besonders edel ist auch eine Wodka-Champagner-Mischung on the Rocks.

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Selten wird ein verhältnismäßig kleines Stoffstück so sehr geschätzt und verwendet wie die Krawatte. Egal ob aus Seide, Wolle oder anderen Stoffarten, ein vollendeter Auftritt im Anzug wirkt ohne Krawatte in jeder Hinsicht merkwürdig. Selbst wenn sich heute gerade in kreativen Arbeitsbereichen das legere Outfit ohne Krawatte etablieren konnte, sollte man immer eine Auswahl zur Hand haben, falls es in Bereiche geht, für die eine Krawatte traditionelle Pflicht ist.

Über kurz oder lang – ein kurzer historischer Abriss der Krawatte

Ein Tuch um den Hals gegen widrige Wetterumstände zu tragen kam der Menschheit schon früh in den Sinn. Die extra geschnittene Krawatte jedoch, die auf eine bestimmte Art und Weise umzubinden war, wurde erst im 17. und 18. Jahrhundert von der Modewelt entdeckt. Vorreiter war der französische König Ludwig XIV., welcher kroatische Söldner sah, die einen Vorläufer der heutigen Krawatte trugen. Dies gefiel dem absolutistischen Herrscher derart, dass er den Halsschmuck alsbald im Hofschmuck etablierte.

Aber erst im 19. Jahrhundert verbreitete sich die heute bekannte Langbinderversion in Europa. Vorherige Varianten waren kürzer und wesentlich breiter. Die heutige Krawatte machte gleichzeitig Bindetechniken notwendig, die über die Jahre verfeinert wurden. Obwohl es theoretisch Dutzende Möglichkeiten gibt, haben sich heute vier Standard-Knoten herausgebildet: der Four-In-Hand, der halbe und der ganze Windsor-, sowie der Pratt-Knoten.

Die Krawatte in der heutigen Mode

Gegenwärtig gibt es keine Farben und Muster mehr, die nicht ihren Weg schon auf eine Krawatte gefunden hätten. Ob unifarben, gestreift, gepunktet, applizierte Firmenlogos, lustige kleine Tiere – alles da und verfügbar. Die Frage ist, was angebracht ist. Für den Berufsalltag sind gestreifte oder unifarbene Krawatten in dezenten Farben das Maß der Dinge. Etwas kräftigere Farben sind unter Unternehmern oder Managern beliebt, um Tatkraft und Dynamik zu symbolisieren. Die Krawatte sollte auf alle Fälle zum restlichen Anzug passen, Kontraste sind hier ein schlechter Ratgeber. Für den Gentleman ist es ebenso wichtig, dass die Krawatte gut gebunden ist. Der Knoten sollte weder zu eng noch zu weit sein, damit er optimal auf dem Hemd sitzt und weder Hemd noch Langbinder zerdrückt.

Es gilt also auch hier die Faustregel, dass die Krawatte zu Ihnen und Ihrem Anzug passen muss. Beobachtet man in seinem beruflichen Umfeld, dass eine Krawatte nicht unbedingt notwendig ist, kann man sie auch getrost weglassen. Aber Vorsicht:  den Kragen nicht zu weit aufknöpfen. Ein gerüttelt Maß an Seriosität und Souveränität sollte immer vermittelt werden. Man ist schließlich nicht umsonst Gentleman. Zeigen Sie das auch durch eine attraktive, hochwertige Krawatte!

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Der Frack – für die große Gesellschaft!

Der Frack ist das festlichste, was die Herrenmode anzubieten hat. Sein Beiname lautet daher auch „der große Gesellschaftsanzug“ und wird gebraucht im Kontrast zum Spitznamen „kleiner Gesellschaftsanzug“ für den Smoking. Im Laufe der Zeit hat der Frack seine Form nicht verändert und wird noch heute so getragen wie schon vor 150 Jahren. Bemerkenswert, wenn man bedenkt, was für eine Halbwertszeit die heutige Mode sonst hat. Der Frack ist ein klassischer Schoßrock: An seinem Rücken sind ähnlich wie beim Cutaway zwei Schöße. Er wird an der Front nie zugeknöpft, sondern offen getragen, so dass Weste und Hemdbrust zu sehen sind.

Die „white-tie“

Der große Gesellschaftsanzug wird immer und ohne Ausnahme mit einer weißen Schleife getragen (beim Smoking ist es dagegen eine schwarze Schleife), die um einen sehr altmodischen Vatermörder-Stehkragen gebunden wird. Deplatziert wäre  eine Armbanduhr zum Frack, so stilvoll oder teuer sie auch sein mag. Vorschrift ist die Taschenuhr. Sehr gut machen sich dazu weiße Glacéhandschuhe oder auch ein leichter, weißer Schal, der um die Schultern gelegt wird. Nicht selten wird der Frack zusätzlich mit einem Zylinder kombiniert und auch ein Spazierstock kann Teil des Outfits werden. Diese Accessoires sind keine Pflicht, zeigen aber ungemein den guten Geschmack des Trägers. Ebenso sollte man tunlichst lange Strümpfe tragen, da das Zeigen von Haut einer der schlimmsten Fauxpas wäre.

So gesehen ist der Frack nicht nur der festlichste Anzug, sondern auch derjenige mit den meisten Regeln. Davon darf sich der Gentleman aber nicht abschrecken lassen. Schließlich wird er nur selten getragen, so dass man sich nicht ständig mit den Vorbereitungen herumärgern muss.

Mit Schirm, Charme und….Frack?

Der Frack gilt als Symbol der Eleganz und wird damit oft mit einem Gentleman in Verbindung gebracht. Sollte er regelmäßig auf Veranstaltungen eingeladen werden, bei denen ein Frack Pflicht ist, empfiehlt sich ein Kauf. Ist dies nur ein, vielleicht zwei Mal der Fall, so kann sich der Gentleman das gute Stück auch getrost leihen. Er sollte aber immer daran denken, dass er mit einem Frack die Spitze der Schneiderskunst am Leib trägt. Dementsprechend sollte er ihn zu genießen wissen.

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